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Vita

Dominique Doujenis ist 1971 in Athen geboren und lebt seit 20 Jahren in Wien.

Sie ist freischaffende Künstlerin und Filmemacherin.

Ihre Ausbildung absolvierte sie in Griechenland, den USA, in Australien, sowie in Wien und Salzburg.

An der Wiener Universität hat sie Soziologie und Politikwissenschaften studiert und erlernte insgesamt sechs Sprachen.

Als Malerin stellt sie seit vielen Jahren ihre Gemälde im In- und Ausland aus, u.a. im Museum Moderner Kunst, im Museum für Angewandte Kunst und im Museum of Young Artists in Wien.

Ihre Werke sind heutzutage u.a. in der Sammlung der Wiener Städtischen, in der Rudolfstiftung und im Volvo Center/Salzburg vertreten.

In ihren Dokumentarfilmen widmet sie sich Menschenrechts- und Frauenrechtsthemen. Ihre Filme wurden u.a. in Filmfestivals in Wien, Prag, New York, Bogota und im Europäischen Parlament in Brüssel gezeigt.

Sammlungen / Ankäufe

Wiener Städtische/Ringturm 
Rudolfstiftung 
Volvo Center Salzburg 
Farco Pharma/Köln 
Österreichische Gesellschaft für Urologie und Andrologie 
Bayrische Urologenvereinigung  Leitende Ärzte Wiens
August von Goethe Literaturverlag, Frankfurt

Ausstellungen und Filmscreenings

2015 Wien Video Workshops Erstellung und Leitung
2015 Wien "Kein schöner Land"
Video
2015 Wien Feministische Tischgesellschaft Kurzfilmerstellung
2015 Wien Vienna Rising 2015 Kurzfilmerstellung
2015 Wien Pressekonferenz One Billion Rising Austria Moderation
2015 Wien One Billion Rising Austria Grafik und Webpagegestaltung
2015 Wien "Alter Zauber"
 Palais Wilczek Ausstellung

2014 Wien "Der steinige Weg zum Frieden" Vortrag
2014 Mödling Internationale Tage gegen Gewalt an Frauen -Stadtgalerie Ausstellung
2014 Klagenfurt "Alter Zauber" Schloss Loretto Ausstellung
2014 Wien Life through her Eyes Autonome Frauenhäuse Ausstellung
2014 Waidhofen Kino Filmscreening
2014 Wien Universität Filmscreening
2014 Gmunden "Kolumbien im Fokus" Filmscreening
2014 Gmunden Freies Radio Salzkammergut Interview
2014 Wien Protestwanderweg Fotoauftrag

2013 Waiblingen/Stuttgart Amnesty International Filmscreening
2013 München Kolumbien am Scheideweg Filmscreening
2013 Wien Schikaneder Kino mit Artikel Filmscreening
2013 Mödling Weltladen Filmscreening
2013 Krems Attac Filmscreening
2013 Wien Versöhnungsbund Filmscreening
2013 Prag   DOC Filmfestival
2013 Guntramsdorf Attac Filmscreening

2012 Wien Radio Orange Interview
2012 Wien This Human World Filmfestival
2012 Wien Latino TV Interview
2012 Brüssel Europäisches Parlament Filmscreening
2012 Gföhl Kino Filmscreening
2012 Wien Frauenministerium Videoauftrag
2012 Zwettl Stift und Schule Filmscreening
2012 Wien Afro Asiatisches Institut Filmscreening
2012 Rohrbach
Solidaritätsreise Filmscreening
 
2011 New York/USA Graduate Center Filmscreening
2011 Houston /USA Community College Filmscreening
2011 Kolumbien/Bogotá Ojo al Sancocho Filmfestival

2011 Wien "Ciudad Bolivar" Filmscreening
2011 Wien Amnesty International "Depot" Filmscreening
2011 Wien The Hub Filmscreening

2011 Wien Video  Ausstellung im Auftrag der Stadt Wien
2011 Wien “Frau und Alter" Vortrag Universität Wien
2011 Wien “Frau und Alter" Frauenhetz Ausstellung

2010 Wien Strassenkunstaktion Schnellportraits
2010 Frankfurt August von Goethe Literaturverlag Kinderillustrationen
2010 Wien Kosmos Theater/ Okto TV Filmscreening

2009 Wien Uro-Buddy im Park Rudolfstiftung Skulpturenthüllung
2009 Andalusien/Spanien MECA Gallery Ausstellung
2009 Sevilla/Spanien Fundación Fernando Villalón "Woman - Caleidoscopio" Ausstellung

2008 Stuttgart Uro-Buddy Skulpturpräsentation
2008 Bad Ischl Kiwani´s Club Ausstellung
2008 Wien Rudolfstiftung Ausstellung

2007 Berlin Uro-Buddy Berliner Kongresszentrum Skulpturpräsentation
2007 Berlin "Bärenillustrationen" Internationales Kongresszentrum Ausstellung
2007 Salzburg Kongresszentrum Ausstellung
2007 Melk "Kunst für Menschen in Not" Stift Melk Ausstellung
2007 Wien "Die reife Frau" Haus Rossau Ausstellung

2006 Wien Urania/Lange Nacht der Museen Ausstellung
2006 Wien MOYA, Young European Artists Ausstellung
2006 Mainz "Pezzel und Brumm" Kinderillustrationen

2005 Wien ORF "Griechischer Herbst" Ausstellung
2005 Wien "Panta Rei" Seilergasse Ausstellung
2005 Wien MUMOK Kunstwettbewerb
2005 Wien MAK Kunstauktion
2005 Wien Rudolfstiftung Ausstellung

2004 Wien Rudolfstiftung Ausstellung
2004 Wien Art-Project Ausstellung

2003 Wien "Strömungen" Palais Palffy Ausstellung
2003 Salzburg Sommerakademie Ausstellung

2002 Salzburg Volvo Center Ausstellung
2002 Salzburg Sommerakademie Ausstellung

2001 Wien Galerie Inspection Ausstellung

2000 Wien Aktmalerei KVH Lazarettgasse Ausstellung

1998 Wien Mitarbeiterportraits Invest Kredit Ausstellung

1997 Perth/Australien Artist on the Beach Ausstellung

Ausbildung
2009 Wien "Drehbuch-Kamera-Schnitt: Der Dokumentarfilm" Pollycollege Kurs
2003 Salzburg  Jacobo Borges, Künstlerische Sommerakademie
2002 Salzburg  Irina Nakhova, Künstlerische Sommerakademie
1998 Perth/Australien  Skulptur- und Malwerkstatt
1995 Wien Fritz Martinz, KVH Lazarettgasse
1995 Wien Soziologie und Politikwissenschaft Universität Wien Studiumabschluss
1990 Swarthmore/USA   Swarthmore College
1990 Athen/Griechenland   Deutsche Schule Athen, Abiturabschluss

Sprachkenntnisse
Deutsch
Griechisch
Englisch
Spanisch
Französisch
Italienisch

Peter Turrini über das künstlerische Werk von Dominique Doujenis
Was meinen theatralischen Kopf ein Leben lang beschäftigt, ist das Verhältnis zwischen Natürlichkeit und Künstlichkeit, zwischen Vorfindung und Erfindung. Neigte ich früher dazu, der Natur der Dinge und Menschen den Vorzug über die Ausdenkung zu geben, so fühle ich mich zunehmend der Willkür des Phantasierens verpflichtet. Wenn eine Geschichte ihren Anker in der Wirklichkeit hat, erlaube ich mir mehr und mehr den freien Flug der Ausdenkung.

Ich sah in Dominique Doujenis Bildern ein sehr gelungenes Verhältnis zwischen Vorfindung und Erfindung. Die Vorfindung, die Natur, kam mir in einer Gestalt entgegen, die ich besonders gern habe: als Wasser, als Licht, als Sonne, als Sand. Ich habe mehr als ein Jahr in Griechenland gelebt und bin, ein dem Süden Verfallener. Dominique Doujenis hat ihre biografischen Wurzeln in Griechenland, sie hat diese archaischen Elemente der Natur buchstäblich vorgefunden, aber was hat sie aus ihnen gemacht? Sie hat sie, immer von der Wirklichkeit vor ihren Augen und unter ihren Füßen ausgehend, in Strömungen, in ein scheinbar leichtes Spiel verwandelt; sie hat die Elemente durcheinandergewirbelt, ihre Schwerkraft aufgehoben, sie hat der Natur eine neue, eine andere Erscheinung gegeben.

Wenn man das Wesen der Natur verläßt, mit ihm zu spielen beginnt, geschieht etwas unbestimmbares, irritierendes. Gibt sich der Frauenkörper auf den Bildern lustvoll und selbstvergessen den Bewegungen, den Strömungen des Wassers hin, oder ist sie ein Ausdruck der Zerrissenheit, von Qual?

Wer sich mehr und mehr von der Vorfindung in die Erfindung wagt, gerät in aufregende Möglichkeiten: was uns trägt, zerbricht. Was uns bindet, zerreißt. Was uns schweben läßt, kann uns in die Tiefe ziehen.

Es ist ein interessantes Paradoxon der Kunst, daß eine Malerin wie Dominique Doujenis, die es sehr weit mit ihren Phantasien, mit der Verwandlung treibt, dann doch wieder in unser aller Wirklichkeit landet. Das setzt Mut und Können voraus und zieht meinen großen künstlerischen Respekt nach sich.

Palais Palffy
September 2003

bud
Foto Stream
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